FAQ - Datenaufbereitung

Hier finden Sie viele Tipps rund um die Datenaufbereitung. Dabei helfen viele Infografiken zur Erstellung Ihrer Druckdatei. Alle Datenblätter zur Unterstützung finden Sie im Menü Druckdaten zum Download bereitgestellt. Sollten Sie noch unbeantwortete Fragen haben oder eine Hilfestellungen benötigen, kontaktieren Sie uns gern.

Für die Produktion benötigen wir eine druckfähige PDF-Datei. Dazu finden Sie im Downloadbereich ein umfangreiches Datenblatt.

Bitte beachten Sie, dass die im Datenblatt beschriebenen Anforderungen unbedingt eingehalten werden müssen. Sollten Ihre Daten von diesen Anforderungen abweichen, informieren Sie uns bitte schriftlich darüber. Dadurch können wir gemeinsam mit Ihnen darüber entscheiden, ob ein Druck dennoch möglich ist.

Sollten Sie Unterstützung bei einzelnen Punkten benötigen, sind wir gern für Sie da.

Für die Produktion benötigen wir eine PDF-Datei, die den technischen Anforderungen der Produktionsmaschinen entspricht und uns alle nötigen Informationen mitliefert. Dazu müssen alle Schriften und Grafiken in die PDF-Datei eingebunden bzw. eingebettet werden. Je nach verwendetem Programm haben Sie mehr oder weniger umfangreiche Einstellmöglichkeiten. In einigen Programmen können Sie nur die Option „für den Druck“ auswählen, in anderen Programmen können Sie exakte Standards, Auflösungen und vieles mehr einstellen. Wenn möglich, speichern Sie die Druckdatei bitte in einem der folgenden Standards:

  • PDF/X-4

alternativ möglich:

  • PDF/X-1a
  • PDF/X-3

Sie können uns auch gern persönlich kontaktieren, um mit uns die bei Ihnen möglichen Einstelloptionen zu besprechen. Die fertige PDF-Datei können Sie dann auch als komprimierte Daten im ZIP- oder RAR-Format zu uns schicken.

Versehen Sie Ihre Druckdateien bitte nicht mit einem Passwortschutz. Selbst wenn das Drucken erlaubt ist, können wir jedoch die nötigen Ausschießarbeiten gegebenenfalls nicht ausführen.

Die Druckdaten sollten stets in Originalgröße (Endformat inkl. Beschnitt) anlegt sein. Bitte schicken Sie uns z.B. keine A4-Seiten, die wir in A5 drucken sollen. Zudem sollten alle Seiten im PDF-Dokument dieselbe Größe und Ausrichtung haben. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, diese Anforderungen zu erfüllen, klären Sie gern mit uns, ob wir Ihnen behilflich sein können.

Das Anordnen auf dem Druckbogen übernehmen wir für Sie. Übermitteln Sie uns daher fortlaufende Einzelseiten in einer PDF-Datei. Legen Sie zum Beispiel bei einer Broschüre im Endformat DIN A4 hoch keine DIN A3 Seiten im Querformat an. Stattdessen erstellen Sie die einzelnen DIN A4-Seiten.

Übermitteln Sie uns bitte die fortlaufenden Einzelseiten in einer PDF-Datei. Bei der Übermittlung von Einzeldokumenten benennen Sie diese mit Zahlen fortlaufend wie 001, 002, 003 … 010 … 100, 101 … .

Bitte bezeichnen Sie die Druckdaten mit Ihrem Namen und der Angebotsnummer. Falls Sie uns Einzelseiten zukommen lassen möchten, nummerieren Sie diese mit 001, 002, 003 … 10 … 100, 101 ….

Ja, auch Leerseiten müssen im Dokument mit gespeichert sein.
Ausnahme: Sie bestellen einen einseitigen Druck. Dann brauchen wir keine Datei mit den leeren Rückseiten.

Nein, dürfen sie nicht.
Sie sollten alle „interaktiven Elemente“ aus Ihrer Datei entfernen. Dazu zählen vor allem Kommentare, Formularfelder, Schaltflächen und Videos. Sollten solche Elemente in Ihrer Druckdatei auftreten, können diese nicht mit gedruckt werden.

Transparenzen lassen einzelne Elemente durchsichtig erscheinen. Sie entstehen, wenn Sie die Deckkraft von Objekten herabsetzen oder wenn Sie Schatteneffekte einfügen.

Transparenzen sollten in Ihrer Datei reduziert sein. Verwenden Sie den Standard PDF/X-4, ist dieser Schritt nicht mehr zwingend erforderlich und kann ausgelassen werden.

Ja.
Reduzieren Sie alle Elemente auf die Hintergrundebene, sodass keine weiteren Ebenen vorhanden sind. Dadurch wird Ihre Druckdatei nicht zu groß und lässt sich schneller verarbeiten.

Folgende Eigenschaften Ihres Buches beeinflussen, wie Sie das Cover anlegen müssen:

  • Größe des Buches (Höhe x Breite) – entnehmen Sie bitte dem Angebot,
  • Anzahl der Seiten im Inhalt,
  • gewähltes Papier für den Inhalt.
Softcover

Die Innenseite können wir beim Softcover bedrucken. Bitte legen Sie dafür eine zweite Seite an. Beachten Sie dabei, dass der innere Buchsteg nicht bedruckt werden kann. Die Maße sind dabei natürlich identisch zur angelegten Außenseite.

Format:

Um einen Umschlag für Ihr Buch anzulegen, benötigen Sie folgendes Format: Die Höhe des Umschlages berechnet sich aus: Beschnitt + Buchhöhe + Beschnitt Die Breite des Umschlages berechnet sich aus: Beschnitt + Buchbreite + Buchrücken + Buchbreite + Beschnitt

Die Breite des Buchstegs finden Sie im Angebot unter dem Punkt Verarbeitung als Buchrückenstärke angegeben. Als Beschnittzugabe verwenden Sie 3 mm.

Eine Vorgabeseite zum perfekten Anlegen eines Buchcovers für das Bindeverfahren “Softcover-Klebebindung” finden Sie hier als Download.

Hardcover

Das Hardcover kann von außen vollständig bedruckt werden und wird von uns immer kaschiert (Matt oder glänzend? Entscheiden Sie!). Auch auf dem Buchrücken können Sie z.B. einen Text aufdrucken. Die Innenseite des Hardcovers kann nicht bedruckt werden.

Format:

Um einen Umschlag für Ihr Buch anzulegen, benötigen Sie folgendes Format: Die Höhe des Umschlages berechnet sich aus: Beschnitt + Buchhöhe + Beschnitt Die Breite des Umschlages berechnet sich aus: Beschnitt + Buchbreite + Buchrücken + Buchbreite + Beschnitt

Die Breite des Buchstegs finden Sie im Angebot unter dem Punkt Verarbeitung als Buchrückenstärke angegeben. Bei einem Hardcover benötigen wir zu der 3 mm-Beschnittzugabe außerdem noch zusätzliche 15 mm zum Umschlagen des Papiers um die Hardcoverpappe.

Eine Vorgabeseite zum perfekten Anlegen eines Buchcovers für das Bindeverfahren “Hardcover-Klebebindung” finden Sie zum Download auf dieser Seite.

Die Dicke des Buchrückens benötigen Sie für den korrekten Aufbau der Cover-Druckdatei. Die Breite des Buchstegs finden Sie im Angebot unter dem Punkt Verarbeitung als Buchrückenstärke angegeben.

Vor allem wichtigen Elemente (Texte, Logos, Seitenzahlen, etc.) sollten einen Sicherheitsabstand von 5 mm zur Blattkante haben. So wird vermieden, dass wichtige Bilder und Texte ungewollt abgeschnitten werden.

Enthält Ihre Drucksache Bilder, Motive, Linien, Flächen oder andere Elemente, die bis an die Papierkante reichen sollen, wird Ihre Drucksache erst auf einen etwas größeren Druckbogen gedruckt. Anschließend wird der Druckbogen so zurecht geschnitten, dass das Endformat erreicht und die grafischen Elemente folglich „im Anschnitt“ sind. Dafür muss bereits Ihre Druckdatei in einem etwas größeren Format als das gewünschte Endformat angelegt sein und alle grafischen Elemente, die später bis an die Papierkante reichen sollen, müssen ein kleines Stück über diese Schnittkante hinausreichen.

Wir benötigen für ein perfektes Ergebnis 3 mm Beschnittzugabe an jeder Seite.

Nein, wenn…

… Ihr Layout so aussieht, dass Sie im gesamten Dokument keine Elemente (Bilder, Flächen, Linien, etc.) haben, die weniger als 5 mm vom Papierrand entfernt sind. Dieser Rand ist in Ihrem Druckdokument weiß bzw. später in der Papierfarbe.

Ja, wenn…

… Ihre Drucksache Bilder, Motive, Linien, Flächen oder andere Elemente enthält, die bis an die Papierkante reichen sollen. Daher drucken wir Ihre Drucksache auf einen Druckbogen, der etwas größer als das gewünschte Endformat ist. Anschließend schneiden wir den Druckbogen auf Endformat, wodurch die grafischen Elemente „im Anschnitt“ sind. Wir benötigen für ein perfektes Ergebnis 3 mm Beschnittzugabe an jeder Seite.

Um den Beschnitt klar zu kennzeichnen, können Sie Schnittmarken einfügen. Bitte sehen Sie weiteren Druckmarken und Kontrollelementen sowie Dateiinformationen ab.

Für eine anschauliche Darstellung dieser Vorgaben laden Sie sich diese Musterseite herunter oder fragen Sie unsere Mitarbeiter im Kundenservice.

Schnittmarken benötigen wir nicht zwingend – sie können jedoch hilfreich sein, um das Endformat zu kontrollieren. Der Abstand der Schnittmarken zum Endformat sollte 3 mm betragen. Bitte betten Sie lediglich die Schnittmarken ein. Falzmarken, Passer oder Farbkontrollstreifen sind nicht nötig und gegebenenfalls sogar hinderlich.

Für den Druck benötigen wir die Druckdaten im CMYK-Farbmodus. Dies ist die technische Grundlage für den Vierfarbdruck. Bei der Lieferung von RGB-Daten werden diese folglich in den CMYK-Modus konvertiert. Dadurch wird den Farbfeldern eine ähnliche Farbe zugewiesen. Ein farbverbindlicher Druck ist damit unmöglich.

Ein Farbprofil ist nicht zwingend notwendig und daher nur optional. Sollten Sie ein Farbprofil hinterlegen, so empfehlen wir für ungestrichene Papiere ein ISO Uncoated FOGRA29 und für gestrichene Papiere ein ISO Coated FOGRA39L.

Ja, können Sie.
Sonderfarben wie HKS oder Pantone können wir im modernen Digitaldruck erstaunlich gut simulieren. Ebenso Gold und Silber lassen sich gut und ohne zusätzliche Kosten nachbilden. Legen Sie die gewünschte Sonderfarbe im HKS- oder Pantone-Wert an und weisen Sie uns bei der Auftragsbestätigung darauf hin.

Der Farbanteil setzt sich aus der Summe aller Farben, Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, zusammen. Dabei sollten Sie einen Farbanteil von insgesamt 260% nicht überschreiten. Jedoch sollte der Minimalfarbanteil von 15% auch nicht unterschritten werden.

Bei Verwendung der Textfarbe Schwarz sollte diese nicht als Mischfarbe, sondern mit 100 % Schwarz angelegt sein. Insbesondere bei kleinen oder sehr feinen Schriften sowie für Linien gilt Gleiches.

Bei Flächen empfiehlt sich Tiefschwarz. Dieses erreichen Sie durch Zuführen von anderen Farbanteilen. Bitte achten Sie darauf, dass ein Gesamtfarbanteil von 260% nicht überschritten wird.

Um eine gute Druckqualität sicherzustellen, benötigen wir Ihre Druckdaten in einer Auflösung von mindestens 300 dpi und maximal 600 dpi.

Dieser Wert gibt an, wie viele Bildpunkte pro Flächeneinheit gespeichert wurden (dots per inch). Zwar kann die Anzahl der Punkte in einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich erhöht werden, dies verbessert die Qualität des Bildes jedoch nicht! Das heißt lediglich, es werden mehr Punkte für die gleiche Information verwendet. Wenn man kleine Bilder größer macht, verringert sich die Anzahl der Bildpunkte pro Flächeneinheit. Die Qualität wird also schlechter wahrgenommen.

Kurz gesagt sollten die Bilder daher von vornherein mindestens eine Auflösung von 300 dpi aufweisen und nicht wesentlich kleiner sein, als sie gedruckt werden sollen.

Nein, die Grafiken dürfen nicht nur verknüpft sein. Sie sollten alle Grafiken in Ihre PDF-Datei einbinden.

Für gewöhnlich nicht.
Wir empfehlen, alle Schriften vollständig in das PDF-Dokument einzubetten. Falls dies nicht möglich sein sollte, können Sie die Schriften alternativ auch in Pfade bzw. Vektoren umwandeln. Bei Druckdaten, in denen die Schriften nicht eingebettet sind, kann es im Druck zu einem Verlust oder einer Umwandlung der Schrift kommen. Nur dann würden wir gegebenenfalls mit Ihnen vereinbaren, die Schriften mitzuschicken.

Sie sollten darauf achten, dass Ihre verwendete Schrift nicht kleiner als 6 pt ist und Ihre Linien eine Mindeststärke von 0,10 pt aufweist. Dabei kann der Begriff „Haarlinie“, mit anderen Worten sehr feine Linien, auftauchen. Außerdem sollten Sie Texte und Linien in reinem Schwarz angelegen.
Ansonsten kann es aufgrund des Druckrasters zu Druckfehlern kommen, da die Linien unterbrochen oder verschwimmen können.

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